Dr. ALBERT KRÖLLS Rechtsanwaltskanzlei 

 

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Betr.: Immobiliendarlehensverträge mit Abschlusszeitpunkt ab 21.03.2016


Rückforderung der Vorfälligkeitsentschädigung

gem. § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB ohne Darlehenswiderruf



Eine bislang kaum beachtete  erfolgsträchtige Möglichkeit für Darlehensnehmer, sich gegen Ansprüche auf Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung (VfE) erfolgreich zur Wehr bzw. die Rückzahlung einer bereits gezahlten VfE durchzusetzen, bietet § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB. Gemäß dieser Vorschrift ist im Falle der vorzeitigen Zurückzahlung des Darlehens  der Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung  ausgeschlossen, wenn


„im Vertrag die Angaben über die Laufzeit des Vertrags, das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers oder die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unzureichend sind.“


Die Voraussetzungen dieses Ausschlusstatbestandes liegen insbesondere bei der Vergabe von Bauspardarlehen durch verschiedene Bausparkassen vor. In den Formularen von vielen LBS enthält der  Vorfinanzierungsvertrag lediglich den Hinweis auf eine bei Nichtnahme des Kredites fällige Nichtabnahmeentschädigung.  Es fehlt jedoch  sowohl der Hinweis auf die Zulässigkeit einer im Falle der vorzeitigen Ablösung des Darlehens geschuldeten Vorfälligkeitsentschädigung als auch  eine Information zu den Berechnungsmodalitäten. Des Weiteren fehlen regelmäßig auch die erforderlichen Hinweise auf die Kündigungsrechte des Darlehensnehmers.


Ähnliches gilt für Darlehensverträge der R + V Lebensversicherung. Dort ist lediglich  die Verpflichtung des Darlehensnehmers verankert, im Falle einer vorzeitigen Ablösung eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen. Es fehlt jedoch jegliche Information zum Berechnungsverfahren.


Der Vorteil dieser Option besteht darin, dass diese nicht an den Widerruf des Darlehensvertrages gebunden ist.  Nach den einschlägigen Erfahrungen unserer Kanzlei aus jüngster Zeit  pflegen die betroffenen Kreditinstitute bei anwaltlich vertretenen Darlehensnehmern unmittelbar einzulenken, wenn die Rückforderung auf die Ausschlussklausel des § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB gestützt wird. Dasselbe gilt, wenn der Darlehensnehmer sich weigert, bei vorzeitiger Rückzahlung des Kredites das geforderte Vorfälligkeitsentgelt zu zahlen.


 

Unser Angebot für Sie:


Wir prüfen bundesweit im Wege einer kostenlosen Erstberatung  Ihren (Bau)darlehensvertrag im Hinblick darauf, ob ein Anspruch des Kreditinstitus auf Zahlung einer Vorfälligkeitszahlung ausgeschlossen ist. Sollte die Prüfung ergeben, dass hinreichende Erfolgsaussichten bestehen, übernehmen wir anschließend gerne Ihre anwaltliche Vertretung gegenüber der Bank.

 Gerne geben wir Ihnen hierfür auf Anfrage eine detaillierte Kosteninformation. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch die Vereinbarung eines Erfolgshonorars möglich.

Falls Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, klären wir für Sie kostenfrei die Kostenübernahme.


Sollten Sie Fragen zum Themenkreis " Rückforderung der VfE" haben, senden Sie uns per E-Mail eine entsprechende Nachricht bzw. rufen Sie uns unverbindlich an unter 040/8810641.


Sie können  uns aber auch einfach und unbürokratisch unter Angabe Ihrer Kontaktdaten  die entsprechenden Darlehensverträge per E-Mail an  ra-dr-kroells@email.de oder per Fax an 040-88098155  oder 032121023458 mit der Bitte um Prüfung zusenden. Hierdurch entstehen Ihnen keinerlei Kosten.